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Inselspot: Sardinien

Sardinien_Bucht

Sonne, Traumstrände, lecker Essen & Trinken, nette Leute und in wunderschönem Ambiente die Seele baumeln lassen, das ist für uns Sardinien.

Mit Kindern ist es unser Spätsommer-Favorite. Schnelle Anreise mit dem Flieger, Mietwagen am Flughafen und ein Ferienhaus mieten am Meer. Wir fahren immer im September, wenn Sonne und Meer noch warm, die meisten Touristen schon weg und die Nächte angenehm kühl sind zum Schlafen.

Sardinien_Kinder

Sardinien heisst: entspannte Tage in einsamen Buchten mit weissen Sandstränden. Seichtes, klares, kinderfreundliches Meer, Buddelspass ohne Ende und abends gibt´s den frisch gegrillten Schwertfisch und danach Ziegenkäse mit einem Glas cannonau di sardegna.

Regelmäßig werden Strände Sardiniens unter die Top 10 der ganzen Welt gewählt. Sie zählen zu den schönsten Badezielen im Mittelmeer. Zurecht, denken wir. Die Auswahl an Stränden ist auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel unendlich groß und überall warten wunderschöne Ausblicke und Eindrücke.

 

Sardinien in Zahlen:

Die Insel bildet mit einigen vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Die Region Sardinien hat eine Fläche von 24.090 km² und 1.663.859 Einwohner. Ihre Hauptstadt ist Cagliari. Einschließlich der kleinen, vorgelagerten Inseln erreicht Sardinien eine Küstenlänge von 1848,6 Kilometern. Bekannteste Küstenabschnitte sind: Costa Smeralda – Costa Rei – Costa Verde – Costa Paradiso – Costa del Sud Verkehrsflughäfen sind in Cagliari, Olbia und Alghero.

Anreise:

per Flugzeug: Verkehrsflughäfen sind in Cagliari, Olbia und Alghero.

per Fähre: Fähren steuern Cagliari (selten) an der Südküste, Porto Torres an der Nordküste sowie Olbia, Golfo Aranci und Arbatax (selten) an der Ostküste an. Die Haupthäfen auf dem Festland sind Genua aus Norden, Livorno aus dem nördlichen Stiefel, Piombino und Civitavecchia aus dem Großraum Rom.

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Der felsige Norden:

Flughafen: Olbia. Der Norden ist besonders felsenreich, windanfälliger und dadurch etwas kühler als Osten oder Süden. Kleine, von Granitfelsen umgebene Sandbuchten zeichnen die berühmte Costa Smeralda aus. Nahezu 80 Prozent des kompletten Jahrestourismus Sardiniens spielt sich in und um die Region “Costa Smeralda” ab. Großer Nachteil hier: Gerade die Strände der Costa Smeralda sind in der Vor-/ Nachsaison (zu) gut besucht.

Wiebkes Favorite: Strände rum um das Capo Testa, dem nördlichen Zipfel Sardiniens. Auf der Halbinsel reichen bizarr geformte Granitfelsen bis ins Meer, und in diesen Zwischenräumen liegen wunderschöne, kleine Buchten. Oft ist ein wenig Klettern angesagt, aber weisser Strand und hell blaues Meer entschädigen für jede Mühe. Allerdings nicht immer kinderwagentauglich, also Kind ab in die Babytrage.

 

Sardinien

Der schöne Süden:

Flughafen: Cagliari. Besonders lange und breite Sandstrände findet MAMM in Süd-Sardinien und rund um Cagliari, Villasimius, Chia, Pula und Costa Rei, aber auch an der Süd-Ostküste bei Barisardo, Cardedu und Tortoli, rund um Orosei, Siniscola sowie in der Nähe von San Teodoro.

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Sarahs Favorite: Die wunderschönen Strände der Bucht von Chia und Umgebung: Karibikfeeling am Traum-Strand von Chia. Seicht abfallend, weitläufig, optimal für Kleinkinder und je nach Jahreszeit Badewannen warm – wer braucht da noch die Karibik?

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Cagliari: Die Haupt- und größte Stadt Sardiniens mit 154.019 Einwohnern ist einen Ausflug wert zum Gucken & Shoppen. Besonders die Altstadt von Cagliari, Castello genannt, ist malerisch. Sie liegt auf einer Hügelspitze mit Blick auf den gesamten Golf von Cagliari. Das Anfiteatro Romano ist ein weiterer schöner Spot. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. und ist mit etwa 1150 m² das größte römische Bauwerk auf Sardinien. Es wurde direkt in den Hang gebaut, die Sitzreihen sind teilweise in den Stein gehauen und boten angeblich Platz für bis zu 20.000 Besucher, das entsprach etwa der damaligen Gesamtbevölkerung Cagliaris. Wer für Zeit in der Ferienwohnung in Chia und Umgebung einkaufen will, findet auf dem Mercato San Benedetto alle sardischen Spezialitäten: Jegliche Art von Fisch, über Fleisch, Käse, Früchte etc. Auf etwa 4000 Quadratmetern reihen sich 238 Marktstände aneinander. Auch auf der Straße nach Pula säumen sich große Einkaufszentren im Stile von Real oder kleiner Metro. Günstiger und wesentlich mehr Auswahl als im Supermarkt in der Nähe von Pula.

 

Flamingos säumen den Weg in Richtung Pula und leben am Binnen-“Teich” bei Monte Cogoni.

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Entlang der Küste kann Family auch schöne Wandertouren machen, allerdings eher ohne Kinderwagen, sondern mit Babytrage.

Die Bucht von Monte Cogoni.

 

SARDINIEN

Am Ortseingang von Chia gibt´s eine kleine Bar mit leckerem Café, Panini & Hörnchen.

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Westen:

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Flughafen: Alghero. Nette kleine Altstadt und ganz schöne Promenade und einen Stop wert. Hier die Strandpromenade, an der MAMM abends auch beim Rotwein den Sonnenuntergang genießen kann. Die Altstadt liegt auf einem Felsvorsprung und ist umschlossen von dicken Mauern. Hier gibt es einige mittelalterliche Baudenkmäler. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen und Kirchen. Auch die Sandstrände sind ok.

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Im Westen der Insel an den Ufern der Costa Verde gibt es viele der traumhaften weißen Kalksandstrände des Golfs von Orosei, die allerdings oft nur per Boot zu erreichen sind. An der Costa Paradiso, in Bosa, Alghero, Carloforte, Sant’Antioco und Marina di Gairo findet man außerdem Fels- und Kieselstrände. Wenn MAMM vom Süden die Küste gen Osten fährt, ist die Küste eher rau. Alte Bergwerksrouinen in gespenstig-schöne Kulissen kann MAMM dort finden.

 

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Ferienhaus:

Ferienhaus

Aus unserer Erfahrung empfiehlt sich ein Ferienhaus. Dass heisst zwar auch im Urlaub selber kochen und spülen und auf Kinderanimation muss auch verzichtet werden. Dafür aber Freiheit in Zeit- , Lust-, Schlaf- und Essensplanung.

schöne Ferienhäuser gibt es unter:

Fewo direkt: Sardinien

Ferienhaus am Meer über casa verde

Ferienhaus auf Sardinien

Schon besucht: Die Tucul-Ferienwohnungen, einfach, klein, und teuer, dafür schöne Lage neben dem Flamingo-Naturschutzgebiet (stinkt leider auch etwas und ist natürlich auch früh morgens laut) und fußläufig zum schönen & familienfreundlichen Sandstrand von Monte Cogoni mit kleinem Büdchen. War trotz Hochsaison nicht wirklich touristisch.

Hotel-Tipp:

Schön, überschaubar, aber auch teuer ist das Familienhotel Sardinien Spazio Oasi Prestige Chia Laguna Resort **** Viale Belvedere – Chia (Cagliari) | Tel.-Nr. +39.070.513489 |mit kleinen Pool und fußläufig zum Traumstrand von Chia. http://www.charmingsardinia.com/sardinien/spazio-oasi-prestige.html.

Hier haben wir zwei Nächte verbracht, Essen war gut, so die Erinnerung, allerdings hatten wir kaum Zeit es mit unserem einjährigen Wirbelwind zu genießen. Anlage war sehr überschaubar & schön, aber wie gesagt hochpreisig. In der Ecke gibt es wenig schöne Hotels in Strandnähe.

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Agritourismo auf Sardinien: Wer seinen Urlaub eher in der Natur Sardiniens verbringen möchte und nah an Traditionen und Kultur sein will, sollte sich über den agritourismo der Insel informieren.

http://www.sardegna.com/de/agritourismus/?gclid=CM_P5uHGzsUCFaQfwwodrG4AIQ

Reisezeit:

Im Frühjahr blüht Sardinien, ist wunderbar grün und zum Wandern geeignet. Der Herbst ist immer noch sehr warm, nicht mehr so voll und teuer und abends nicht mehr so heiß. Den Hochsommer wegen Preisen und vor allem wegen Hitze mit Kindern eher meiden.

Spezialitäten:

Sardinien ist die Insel der Hirten und Fischer. Das zeigt sich besonders in unverfälschten Küche.

Pizza und Spaghetti bleiben auf dem Festland. Besser ist selbtgebackenes Brot. In den Hirtendörfern des Landesinneren, wo noch viele Familien selbst backen, gibt es das hauchdünne, knusprige Fladenbrot, das die Sarden pani carasau oder pani pistoccu nennen. Mit Öl und Salz beträufeln und ab in den Ofen bis es knusprig ist, so wird es zum  pane “guttiau”. Dazu sardischer Käse, fertig ist die perfekte Beilage zum Rotwein.

Aber auch Teigwaren gehören zum festen Bestand sardischer Küche. Im Restaurant und im Supermarkt auf die klassischen sardischen Nudelsorten wie malloreddus, culingionis oder fregola achten.

Der Duft der kargen, aber kräuterreichen Weiden steckt im Käse, den es von cremig zart bis steinhart gibt, meist vom Schaf oder Ziege. Der klassische fiore sardo ist ein fester Schafskäse, der mindestens sechs Monate lagert. Viele Straßenstände bieten den Käse direkt an. Dazu kommt eine Vielfalt milder und zarter Käsesorten wie dem dolce sardo, einem Butterkäse aus Kuhmilch, dem milden ricotta, einem quarkähnlichen Frischkäse, am besten aus Schafmilch, oder dem ricotta salata mit salzig-säuerlichem Geschmack.

Fangfrisch und auf dem Holzkohlengrill geröstet, werden muggine und cefalo und sogar die ganz billigen Sardinen (sarde) zum Fischhighlight.

Auch als Mitbringsel bestens geeignet: Honig. Die Blüten von Macchia und Wildkräutern sind Bienenweide. Der Honig ist dickflüssig und herb. Eukalyptus und Orangenblüten dagegen geben hellen, dünnflüssigen und sehr süßen Honig, der auf Sardinien besonders für Konfekt und Mandelgebäck verwendet wird.

Das ist PAPPs Thema, denn jedes Jahr wird einmal “rund um die Insel getrunken”: Vom herbem Rotwein, dem schwarzvioletten Cannonau von Dorgali, Oliena und Ierzu und dem Monica aus dem Campidano. Bei den Weißen geht es vom Nuragus aus dem Campidano, einem Vermentino aus der Gallura bis hin zum Aragosta aus Alghero. Im Westen werden auch Dessertweine angebaut, die Malvasia von Bosa, Sorso und Sennori und die Vernaccia von Oristano, der sardische Sherry.

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