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Hallo Fastenzeit!

MAMMazine

Seit dieser Woche ist es wieder soweit – mit Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit der Christen.

Und ja, in sechs Wochen ist schon wieder Ostern!

Fragt ihr Euch auch jedes Jahr, soll ich diesmal endlich mitfasten?

Ich antworte mit JA und lasse Süßes und das abendliche Glas Wein weg. Jedenfalls unter der Woche. Dazu gibt es wieder Sport. Mit der Hoffnung auf wohlige Wertschätzung der Waage. Denn Bräuche sind nicht nur Teil unserer Kultur, sie sind auch praktisch und helfen den inneren Schweinehund zu überwinden. Mal sehen, ob sich Brad von christlichen Traditionen und mit strengem Blick auf die Waage bezierzen lässt. Denn Karnevals-Sekt und Mutzen haben sich mit Weihnachtsspeck gegen mich verbündet.

 

Hintergrund:

In der Westkirche gilt die Fastenzeit als 40-tägige Zeit des Betens und Büßens bis zur Auferstehung Jesus an Ostern. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet am Gründonnerstag, dem Donnerstag vor Ostern. Es folgt ab Karfreitag das Osterfasten als Trauer um den Tod Jesus bis zur Osternachtfeier. Diese Tradition geht auf das 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste zurück. Die Zahl 40 erinnert aber auch an die 40 Tage der Sintflut, an die 40 Jahre, die das Volk Israel durch die Wüste zog. Quelle: Wikipedia

PS. An Sonntagen wird auch in der Fastenzeit nicht gefastet.

 

Heilfasten

Wer auch ohne religiös zu sein Körper und Seele entschlacken möchte, der kann das mit dem traditionellen Heilfasten versuchen. Das bedeutet für eine oder mehrere Wochen lang nur zu trinken, und so Körper und Seele zu entschlacken.

Ich hab das früher in Unizeiten öfter mal gemacht. Es war erstaunlich, wie gut es ging, wenn man die ersten zwei Tage überwunden hat.

Als Mamm hab ich mich bisher noch nicht getraut, ist ja auch nervlich nicht ganz ohne. Aber wenn die wilden Kerle ruhiger werden, kann ich es ja nochmal wagen …

Wer durch das Fasten dauerhaft Gewicht verlieren will, der muss anschließend übrigens weiter auf seiner Ernährung achten und am besten regelmäßig sporteln.

 

Thymian Tee

Eine Fastenwoche für Anfänger geht so:

Aber Achtung: MAMM sollte nicht krank sein und keine eingeschränkte 
Nierenfunktion haben. 
1) Anfangen soll MAMM mit einem Entlastungstag. Hier gibt es neben reichlich Wasser und Kräutertees über den Tag verteilt Rohkost, Kartoffeln, Leinsamen und Obst, dazu noch etwas Joghurt.
2) Dann folgen fünf Fastentage.
Der erste Tag beginnt mit einem Morgentee und einem Einlauf oder Glaubersalz zum abführen. Über den Tag verteilt gibt es Wasser, zu den normalen Mahlzeiten eine Tasse Gemüsebrühe, -saft oder Obstsaft. Der Tee kann über den Tag verteilt mit einem Teelöffel Honig gesüsst werden. Auch Molke kann MAMM trinken. Mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit sollte MAMM insgesamt zu sich nehmen.
Auch die weiteren Tage verlaufen so, nur ohne den morgendlichen Einlauf.

Besonders am ersten Fastentag muss MAMM sich Ruhe können, vielleicht kann PAPP ja am Wochenende die Kinder übernehmen. Auch an den weiteren Tagen heißt es, einen Gang runter schalten, Körperpflege betreiben und zur Ruhe kommen.

3) Danach folgen zwei Aufbautage.

Am ersten Tag gibt es zum Fastenbrechen einen Apfel. Mittags gibt es eine Gemüse-Kartoffel-Suppe und abends wieder eine Suppe, dazu etwas Joghurt, Trockenobst und Knäckebrot.

Am zweiten gibt es Tee, Backpflaumen, mittags Kartoffeln, Joghurt, Salat und Gemüse, abends Suppe, Knäcke und eingeweichtes Trockenobst.

 

Ich habe mir damals den GU Ratgeber: Wie neugeboren durch Fasten als Lekture gekauft. Mit Wochenplan war er sehr übersichtlich. Heute gibt es den nur noch gebraucht.

Nachlesen kann MAMM das ganze auch bei Brigitte.

Dazu noch etwas sanfte Bewegung, mindestens 20 Minuten am Tag. Das kurbelt den Stoffwechsel an, stärkt das Immunsystem und die MAMM-Power kehrt zurück, so jedenfalls die Theorie.

Für wen das im Alltag mit Kids zu viel ist: MAMM muss ja auch nicht gleich auf alles verzichten. Ein bis zwei Malzeiten durch Getränke ersetzen, sind ja schon ein prima Anfang. Unsere Detox-Smoothies könnt ihr im Rein ins neue Jahr Post nachlesen.

Sportlich fasten

Auch Sporteln gehört zu unserem Fastenprogramm dazu. Weil das regelmäßige Joggen im Winterwetter bei mir spätestens nach zwei Wochen jedes Mal sein Ende findet, probiere ich es diesmal mit einem Online-Training für zu Hause. Mal sehen, ob das besser klappt.

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Als Anreiz stellt uns Gymondo Trainings-Gutscheine zur Verfügung. Vielleicht motiviert das ja zusätzlich.

Die Verlosung dazu gibt es nächste Woche hier bei mammazine!

Eure Sarah

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