Magazine, Rabenmuttertagebuch
Kommentare 2

All about the Babe

mamm

Warum pflanzen wir uns fort? Hormongesteuerter Überlebenstrieb, Egoismus oder Sentimentalität? Alles möglich. Warum haben WIR uns dazu entschieden?  … Wir waren neugierig. 

Jetzt stecken wir mittendrin – im Abenteuer Familie. Unser persönliches Zwischenfazit: Dass Kinder die außergewöhnlichste Erfahrung und das größte Geschenk für uns sind, steht außer Frage. Aber dass sie genauso nerven können und – je nach Kind – eine große Herausforderung für einen selbst, und nicht zuletzt für die Beziehung sind, darüber sprechen die Wenigsten.

Was uns anfangs am meisten wunderte: Warum bereitet einen niemand darauf vor – selbst nicht Freunde mit Babys? Und auch sonst: Es gibt allerlei Schwangerschafts- oder Geburtsvorbereitungskurse. Aber keinen, der einen auf die größte Aufgabe des Lebens vorbereitet – das Eltern werden! Warum?

Hier aus gegebenem Anlass unsere Lieblings-Baby-Mythen:

Das Leben (mit Kindern) ist planbar. Es verändert sich eigentlich nichts. Wir machen weiter wie bisher. In der Schwangerschaft ist man lustvoller und hat mehr Sex. Nach der Geburt vergisst man die Schmerzen sofort. Der Alltag mit einem Neugeborenen ist einfach wundervoll. Man kriegt, was man verdient. Nach der Geburt: Schatz, Du siehst toll aus. Nach sechs Monaten: Schatz, Du siehst toll aus. Durch Sport kommt die alte Figur zurück. Es wird besser.

SO WHAT?

Wer sich trotzallem mit Fortpflanzungsgedanken umtreibt, dem sei geraten:

Tu was für Dich!

Alles, was Du von nun an ohne Stress oder schlechtem Gewissen machen kannst – genieß es! Vom Anziehen, Arbeiten über Essen, Einkaufen, bis Kaffee trinken, Kochen und Zubettgehen. Denn bald ist das vorbei! Ordentlich feiern gehen. In den Urlaub fahren, je weiter weg und länger, desto besser. Ungestörtes Ein-, Durch und Ausschlafen in vollen Zügen genießen. Ebenso wie ungestörten Sex. Filme gucken, Bücher lesen und ins Museum gehen. Sport machen.

Arbeite an Dir!

Einen Kurs in Stressbewältigungs- & Entspannungstechniken belegen. Sich in Aggressionsmanagement üben. Vor der Reaktion tief durchatmen und je nach Situation bis drei oder zehn zählen, wird auch bei strafauffälligen Jugendlichen angewandt – tägliche Übung ist erforderlich. Eine Fortbildung in Mediation und Krisenmanagement mit Angehörigen, Freunden und Fremden in jeglicher Lebenslage. Eine Langzeit Therapie, um alle alten persönlichen, familiären und Paar-Konflikte loszuwerden und um gewappnet zu sein für die neuen.

Netzwerke für Dein neues Leben!

Kontakte zu werdenden Müttern knüpfen: In Sport- oder Geburtsvorbereitungskursen.  Auch wenn sie nicht so Dein Fall sind. Sie werden wichtige Leidensgenossinen sein und Dich im Gegensatz zu Deinem Partner verstehen! Wer sich das gespart hat, kann das in Rückbildungskursen oder Pekip-, Krabbelgruppen nachholen.

Wenn es dann soweit ist, heißt es: “Das Leben ist eine Phase …!”

2 Kommentare

  1. Pingback: buy wow gold

  2. Pingback: fitflop sale

Hinterlasse eine Antwort